Maradona by Kusturica

8. Juni 2016, 20:15 Uhr

Grand Budapest Hotel

22. Juni 2016, 20:15 Uhr

Janis: Little Girl Blue

13. Juli 2016, 20:15 Uhr

La Venus à la Fourrure

14. September 2016, 20:15 Uhr

Heimatland

28. September 2016, 20:15 Uhr

Montana Sacra

12. Oktober 2016, 20:15 Uhr

Le Tout Nouveau Testament

26. Oktober 2016, 20:15 Uhr

Der Fall Crulic

9. November 2016, 20:15 Uhr

Relatos salvajes

23. November 2016, 20:15 Uhr

Rams

14. Dezember 2016, 20:15 Uhr

Maradona by Kusturica Grand Budapest Hotel Janis: Little Girl Blue La Venus à la Fourrure Heimatland Montana Sacra Le Tout Nouveau Testament Der Fall Crulic Relatos salvajes Rams

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Maradona by Kusturica

8. Juni 2016, 20:15 Uhr

Regie: Emir Kusturica, SP / FR 2008, 96 Min.

Emir Kusturica schafft mit diesem Film eine Hommage an Diego Maradona, Sportikone, Fussballgenie, Volksheld, Künstler, Weltmeister, Idol und Vorbild für Generationen von Menschen auf der ganzen Welt. Von Buenos Aires nach Napoli – mit Halt auf Kuba – folgt Kusturica den Etappen im Leben dieses aussergewöhnlichen Mannes, von dessen bescheidener Herkunft über den sensationellen Aufstieg bis hin zu seinem Abstieg. Aufgedunsen von Alkohol, Drogen und Tabletten, blickte Maradona dem Tod ins Auge. Keine Frage, ein solches Leben bietet Stoff für ganz grosses Kino. Emir Kusturica, der selbsterklärte Maradona der Filmemacher, hat darum einen Dokumentarfilm über die fussballerische Jahrhundertikone gedreht.

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Grand Budapest Hotel

22. Juni 2016, 20:15 Uhr

Regie: Wes Anderson, USA / UK/D 2014, 100 Min.

Wes Anderson ist das große Spielkind unter den Filmregisseuren. Diesmal nimmt er den Zuschauer mit auf eine skurrile, temporeiche und überaus fantasievolle Zeitreise in einen fiktiven osteuropäischen Kurort zwischen den Weltkriegen. Witz, Esprit und die für Anderson so typische Melancholie zeichnen dieses neue Meisterwerk aus! Erzählt wird die abenteuerliche Geschichte von Gustave H., dem legendären Hotelconcierge eines berühmten europäischen Hotels, und seinem Protegé, dem Hotelpagen Zero Moustafa. Beide werden enge Freunde, als sie in den Streit um ein grosses Familienvermögen und den Diebstahl eines wertvollen Gemäldes aus der Renaissance verwickelt werden. All das passiert zu einer Zeit, in der Kriege ausbrechen und Europa sich vollkommen verändert.

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Janis: Little Girl Blue

13. Juli 2016, 20:15 Uhr

Regie: Amy Berg, USA 2015, 107 Min.

Janis Joplin ist eine der am meisten verehrten Rock-Sängerinnen aller Zeiten, eine tragische und missverstandene Gestalt, die Millionen Zuhörer begeisterte und vor ihrem Tod 1970 mit 27 Jahren ganz neue kreative Wege fand. Mit Janis: Little Girl Blue erforscht die Oscar-nominierte Regisseurin Amy Berg Janis‘ Geschichte zum ersten Mal filmisch in all ihren Höhen und Tiefen.

Der Regisseurin ist ein eindrucksvolles, vielschichtiges Portrait einer eigenwilligen, einzigartigen Künstlerin gelungen, das stets darum bemüht ist, größtmögliche Objektivität zu wahren, ohne dabei den erhobenen Zeigefinger auszupacken sondern vielmehr die Bilder – und selbstverständlich auch die Musik – für sich sprechen zu lassen.

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La Venus à la Fourrure

14. September 2016, 20:15 Uhr

Regie: Roman Polanski, Frankreich 2013, 96 Min.

Nach einem langen Casting-Tag ist der Pariser Theaterregisseur Thomas kurz davor alles hinzuwerfen. Keine Bewerberin entspricht seinen Vorstellungen. Da taucht plötzlich Vanda auf, die all das zu verkörpern scheint, was er zutiefst verabscheut. Sie ist vulgär, naiv und ungebildet - und würde vor nichts zurückschrecken, um die Rolle zu bekommen. Als sie ihm eine Kostprobe ihres Könnens liefert, erlebt Thomas eine erstaunliche Verwandlung. Und schon bald entwickelt sich zwischen beiden ein intensives Spiel, bei dem verborgenste Leidenschaften zutage treten. Roman Polanskis VENUS IM PELZ ist ein hochkomischer Geschlechtertanz zwischen Bösartigkeit, Unterdrückung und Verführung, ungemein witzig, turbulent und intelligent.

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Heimatland

28. September 2016, 20:15 Uhr

Regie: L. Blatter / G. Frei, Schweiz 2015, 99 Min.

Es ist Herbst in der Schweiz, doch plötzlich steht eine unerklärbare Wolke über dem Land. Ihre Herkunft ist den Experten unerklärlich und sie können lediglich feststellen, dass sie kontinuierlich wächst und ihre Entladung nur eine Frage der Zeit ist. Noch ist es windstill, doch die Wolke hängt wie ein Damoklesschwert über der Schweiz. HEIMATLAND nutzt diesen Zustand der allgemeinen Verunsicherung für eine aktuelle Bestandsaufnahme der Schweiz: Zehn junge AutorenfilmerInnen aus der West- und Deutschschweiz beleuchten Menschen, Mentalitäten und Milieus der Schweiz und verweben diese persönlichen Episoden zu einer grossen, gemeinsamen Geschichte. HEIMATLAND ist weder neutral, noch demokratisch oder repräsentativ. Der Film ist eine subjektive, selbstkritische Momentaufnahme aus der Sicht einer neuen Generation Schweizer FilmemacherInnen.

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Montana Sacra

12. Oktober 2016, 20:15 Uhr

Regie: A. Jodorowsky, Mexiko 1973, 114 Min.

Jodorowskys Montana Sacra ist ein überwältigendes, mystizistisches Werk voller Zynismus und ausschweifender Bilder. Bizarre Imagination und drogenbeeinflusste Kreativität fusionieren hier zu einem grotesken Zirkus exquisiter Kuriositäten und religiöser Anspielungen. Ein surrealistisches Bombardement für die Augen.

«Kino muss dieselbe Kraft haben wie LSD. Es muss ins Unbewusste dringen und einen spirituellen Schock hervorrufen», fordert Alejandro Jodorowsky - und löst das mit seinem Film auch ein.

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Le Tout Nouveau Testament

26. Oktober 2016, 20:15 Uhr

Regie: Jaco van Dormael, Belgien 2015, 113 Min.

Gott existiert. Er lebt in Brüssel mit seiner Frau und seiner Tochter. Gott ist mies gelaunt, trinkt Bier und schlurft im Bademantel durch die Wohnung. Ein wenig Freude hat er nur, wenn er an seinem Computer Regeln aufstellen kann, um die Menschen zu ärgern - zum Beispiel: «Wenn du dich gerade in die Badewanne gesetzt hast, läutet das Telefon.» Seine Tochter kann das nicht mehr mitansehen, hackt seinen Computer und schickt allen Menschen ihre Todesdaten per SMS zu. Das sorgt für Aufruhr auf der Welt - und dafür, dass der Allmächtige seine Wohnung verlassen muss, um auf der Erde zu wandeln. Was wie eine schrille Komödie beginnt, wird zur hintergründigen Reflexion über das Leben und Vergehen.

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Der Fall Crulic

9. November 2016, 20:15 Uhr

Regie: A. Damian, Rumänien, Polen 2011, 73 Min.

Crulic - Weg ins Jenseits basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich 2008 in Krakau ereignete. Anca Damian rollt den skandalösen Fall aus der Perspektive des bereits toten Helden auf, der die Geschehnisse ironisch aus dem Off rekapituliert. Die ungewöhnliche Kombination aus Animationsfilm und Dokumentation besticht visuell mit kunstvollen Handzeichnungen, Kollagen und Stop-Motion-Techniken. Untermalt von einem eindringlichen Soundtrack, berühren vor allem jene Szenen, in denen der Protagonist von Einsamkeit und Verzweiflung überwältigt wird.

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Relatos salvajes

23. November 2016, 20:15 Uhr

Regie: D. Szifron, Argentinien/SP 2014, 122 Min.

Der argentinische Ensemble- und Episodenfilm folgt Figuren, die auf dem schmalen Grat zwischen Zivilisation und Barbarei wandeln. Die sechs Geschichten, die in Buenos Aires und Umgebung spielen, handeln von Liebesbetrug, der Last der Vergangenheit, Tragödien, menschlichen Abgründen sowie von einer nicht zu leugnenden Lust, die Kontrolle zu verlieren.

Damián Szifron und die Almodóvar-Brüder finden immer wieder neue Wege, den Zuschauer zu überraschen: Ein riesiges Vergnügen, das die Probleme Argentiniens aufzeigt, dies jedoch nicht mit erhobenem Zeigefinger tut, sondern mit jede Menge schwarzem Humor.

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Rams

14. Dezember 2016, 20:15 Uhr

Regie: G. Hakonarson, Iceland 2015, 93 Min.

Gummi and Kiddi leben als Nachbarn in einem einsamen Tal auf Island. Die beiden Brüder sind zottelig wie ihre Schafe und leben seit 40 Jahren Seite an Seite irgendwo in Nordisland, doch sie sind Todfeinde. Beide betreiben eine Schafzucht, die auf die gleichen Ursprünge zurückgeht, und konkurrieren dabei mit grimmigem Ernst.

Viel passiert nicht in der Gegend, doch wenn etwas geschieht, dann wird es stets existenziell. Irgendwo im Niemandsland zwischen Drama und Komödie angesiedelt, getragen von wundervollen Landschaftsbildern zeigt RAMS viel Liebe für diese beiden Aussenseiter und erinnert an andere Filme aus Skandinavien, bei denen es um Einsamkeit geht. Dabei treffen gerade die Vieldeutigkeit und Offenheit des Filmes ins Herz!

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