Three Billboards outside Ebbing, Missouri

6. September 2018, 20:15 Uhr

Hunt For The Wilderpeople

20. September 2018, 20:15 Uhr

Das System Milch

4. Oktober 2018, 20:15 Uhr

This Must be the Place

18. Oktober 2018, 20:15 Uhr

Memories of Matzuko

1. November 2018, 20:15 Uhr

I Am Not Your Negro

15. November 2018, 20:15 Uhr

Aaltra

6. Dezember 2018, 20:15 Uhr

8 1/2 Women

20. Dezember 2018, 20:15 Uhr

Quadrophenia

3. Januar 2019, 20:15 Uhr

Visages Villages

17. Januar 2019, 20:15 Uhr

Three Billboards outside Ebbing, Missouri Hunt For The Wilderpeople Das System Milch This Must be the Place Memories of Matzuko I Am Not Your Negro Aaltra 8 1/2 Women Quadrophenia Visages Villages

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Three Billboards outside Ebbing, Missouri

6. September 2018, 20:15 Uhr

Regie: Martin McDonagh USA 2017, 115 Min.

Mildred Hayes’ Geduld hat ein Ende. Sieben Monate nachdem ihre Tochter ermordet wurde, ist die Polizei noch immer keinen Schritt weiter. So entscheidet sich die eigenwillige Aussenseiterin, drei riesige Plakatwände zu mieten, um den Polizeichef William Willoughby mit einer deutlichen Nachricht öffentlich blosszustellen und endlich zum Handeln zu zwingen.
Tiefer Schmerz und lakonisch-trockener Humor, unerwartete Wendungen und ein organischer Handlungsfluss, Figuren, die sich wandeln und dennoch immer sie selbst bleiben – alle diese Kontraste bringt der Regisseur Martin McDonagh mehr als überzeugend unter einen Hut und verbindet sie mit der Unterstützung seiner herausragenden Schauspieler zu einem intensiven Kinoerlebnis.

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Hunt For The Wilderpeople

20. September 2018, 20:15 Uhr

Regie: Taika Waititi, Neuseeland 2016, 101 Min.

Der dicke Ricky ist ein Problemkind mit hohem Verschleiß an Pflegefamilien. Die grummeligen Hinterwäldler Bella und Uncle Hec sind seine letzte Chance, die drohende Erziehungsanstalt zu verhindern. Doch kaum hat sich der dreizehnjährige Pechvogel eingelebt, kommt es zu einem unerwarteten Schicksalsschlag. Eine Katastrophe, die Ricky und Uncle Hec bald durch den tiefsten neuseeländischen Busch stapfen lässt, ständig auf der Flucht vor durchgeknallten Kopfgeldjägern, machtbesessenen Sozialarbeiterinnen und gereizten Wildschweinen. Aus einem harmlosen Trip wird plötzlich eine der größten Hetzjagden des Landes. Und unter den Augen von Medien und Sympathisanten steigt das ungleiche Duo zu Volkshelden auf. Doch die Schlinge zieht sich immer enger um die beiden zusammen.

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Das System Milch

4. Oktober 2018, 20:15 Uhr

Regie: Andreas Pichler, I/D 2017, 90 Min.

Grimme-Preisträger Andreas Pichler widmet sich in seinem neuen Film dem bis heute romantisch verklärten Bild der idyllischen Milchviehwirtschaft, von dem in Wahrheit nicht mehr viel übrig ist: Milch ist Big Business.
Hinter dem Lebensmittel verbirgt sich ein milliardenschweres Industriegeflecht. Der Dokumentarfilm «Das System Milch» ist eine cineastische Reise über mehrere Kontinente. Andreas Pichler reist dazu nach Dänemark, Deutschland, Italien, nach China und Afrika. Er zeigt die globalen Zusammenhänge auf und fragt auch: «Gibt es wirklich keine Alternative zu immer grösser und immer globaler?»

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This Must be the Place

18. Oktober 2018, 20:15 Uhr

Regie: Paolo Sorrentino, I / F / Irl 2011, 118 Min.

In den 1980ern war Cheyenne ein Rockstar, doch nun fristet er ein zurückgezogenes und tristes Leben in Dublin. Sein sozialer Umgang beschränkt sich auf seine Frau Jane und das ortsansässige Gothic-Girl Mary. Nach dem Tod seines jüdischen Vaters reist er zu dessen Beerdigung in die USA und erfährt, dass dieser sein Leben darauf verwendet hat, seinen einstigen Schinder im Konzentrationslager Ausschwitz, Alois Lange, ausfindig zu machen. Cheyenne beschließt, das Lebenswerk seines Vaters zu vollenden und in einer Odyssee durch die USA den mittlerweile vergreisten Lange zu finden. Sorrentino hat die poetisch-fantasievolle Tragikomödie «This Must Be the Place» mit skurrilen Figuren und absurden, irrwitzigen Szenen gespickt. Einfallsreich plädiert er für eine Vielfalt von Lebensarten.

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Memories of Matzuko

1. November 2018, 20:15 Uhr

Regie: Tetsuya Nakashima, Japan 2006, 130 Min.

Shou lebt eigentlich nur in den Tag hinein und interessiert sich wenig für seine Mitmenschen. Dies ändert sich, als ihn sein Vater bittet, sich um die Beerdigung und Hinterlassenschaft seiner verstorbenen Tante Matsuko zu kümmern, die ermordet wurde. Durch seinen Auftrag beginnt Shou über das Leben seiner Tante nachzuforschen. Bei seiner Recherche offenbart sich ihm das turbulente, wenn auch tragische Dasein Matsukos, die ein wirklich interessantes und schillerndes Leben hatte. Die Tragikkomödie ist ein bitterböses Märchen in traumhaft farbigem Gewand und bringt dabei gleichzeitig den Zuschauer auch noch zum Lachen. Sie nimmt uns auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit und erzählt uns die epische Geschichte der tragischen Heldin in märchenhaften Bildern, die ihresgleichen suchen.

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I Am Not Your Negro

15. November 2018, 20:15 Uhr

Regie: Raoul Peck, USA 2016, 93 Min.

Als der US-Schriftsteller James Baldwin im Dezember 1987 starb, hinterliess er ein 30-seitiges Manuskript mit dem Titel «Remember This House». Es sollte eine persönliche Auseinandersetzung mit den Biografien dreier enger Freunden werden, die alle ermordet wurden: Martin Luther King, Malcolm X und Medgar Evers. Die persönlichen Erinnerungen an die drei grossen Bürgerrechtler verknüpft Baldwin mit einer Reflektion der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Afroamerikaner in den USA. Regisseur Raoul Peck schreibt in seinem mit dem französischen Filmpreis César prämierten Film «I Am Not Your Negro» Baldwins furioses Fragment im Geiste des Autors filmisch fort und erzählt die jüngere US-Geschichte aus einer bis heute unterdrückten Perspektive neu.

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Aaltra

6. Dezember 2018, 20:15 Uhr

Regie: B. Delépine und G. Kervern, F/B 2004, 88 Min.

Zwei verfeindete Nachbarn geraten während einer Rauferei unter einen umkippenden Traktoranhänger der Marke AALTRA. Daraufhin an den Rollstuhl gefesselt, trampen beide nach Finnland, um den Hersteller des verhängnisvollen Gerätes zu verklagen. Ihr Weg in den Norden gerät zur lakonischen Revue abstruser Situationen. Anstatt sich ihrem Schicksal oder dem Mitleid der anderen zu ergeben, nutzen sie letzteres gnadenlos aus ...
Politisch völlig inkorrekt, rabenschwarz und bissig-böse ist Aaltra ein Road-Movie der etwas anderen Art. Mit ziemlicher Sicherheit hat es solche Rollstuhlfahrer im Kino bisher nicht gegeben.

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8 1/2 Women

20. Dezember 2018, 20:15 Uhr

Regie: Peter Greenaway, UK 1999, 118 Min.

Mit 8 ½ FRAUEN schuf Greenaway einen lakonischen Film über Männerfantasien und zugleich eine witzige Hommage an Fellini. Im Zentrum stehen zwei Männer: Philip Emmenthal, ein reicher, 55jähriger Geschäftsmann aus Genf, und sein Sohn. Nach dem plötzlichen Tod von Philips Frau schmieden die beiden Männer, durch Fellinis Film 8 ½ inspiriert, einen ungewöhnlichen Plan: Sie beschließen, in ihrem Genfer Herrenhaus ein Privatbordell mit 8 ½ Frauen einzurichten, die gängigen Stereotypen entsprechen: die Nonne, die Pferdenärrin, die Ewig-Schwangere, die fragile Porzellanpuppe, die Buchhalterin, die Hausangestellte im Stile Renoirs ...
Eine postmoderne Komödie auch über Gender-politics und das Verhältnis der Geschlechter.

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Quadrophenia

3. Januar 2019, 20:15 Uhr

Regie: Franc Roddam, GB 1979, 120 Min.

London, 1964: Der junge Jimmy hasst sein spiessbürgerliches Leben, insbesondere seine Eltern und seinen öden Job. Nur wenn er mit seiner Clique, den Mods, auf ihren Motorrollern London durchstreift, The Who und die Rolling Stones hört, ein paar Pillen einwirft und sich Strassenschlachten mit den Rockern liefert, fühlt er sich frei und akzeptiert.
Inspiriert von dem gleichnamigen Rockalbum der britischen Gruppe The Who erzählt der Film eine Geschichte aus der jugendlichen Subkultur im England der frühen 60 Jahre. Dank guter Darsteller und schwungvoller Regie ein bemerkenswertes Generationsporträt ohne falschen nostalgischen Glamour.

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Visages Villages

17. Januar 2019, 20:15 Uhr

Regie: Agnès Varda und JR, F 2017, 123 Min.

Die 89-jährige Nouvelle-Vague-Legende und Regie-Ikone Agnès Varda hat sich für ihr neues Projekt mit dem 33-jährigen Fotografen und Street-Art-Künstler JR zusammengetan. Unterwegs mit ihrem Fotomobil entdecken die beiden Frankreich von der Provence bis zur Normandie. Und sie hinterlassen auch Spuren: Agnès Varda und JR treffen auf verschiedenste Menschen – einen Briefträger, einen Fabrikarbeiter oder die letzte Bewohnerin eines Strassenzugs im ehemaligen Bergbaugebiet – und ihnen widmen sie ihre Kunst. Sie fangen Blicke und Gesichter auf überlebensgrossen Fotografien ein und integrieren sie auf bemerkenswerte Weise in die Umgebung.

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