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Archiv 2011 |
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Die bisher gezeigten Filme |
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Hier findet Ihr alle bisher gezeigten 35 mm Filme aus den vergangenen Kultino-Programmen. |
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Monty Python's Life of Brian |
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Achtung ausser Programm
Mittwoch 28. Dezember 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Terry Jones
GB 1979
90 Min. |
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Das Leben des Brian (Originaltitel: Monty Python’s Life of Brian) ist eine Komödie der britischen Komikergruppe Monty Python aus dem Jahr 1979. Der naive und unauffällige Brian, zur gleichen Zeit wie Jesus geboren, wird durch Missverständnisse unfreiwillig als Messias verehrt. Weil er sich gegen die römischen Besatzer engagiert, findet er schließlich in einer Massenkreuzigung sein sinnloses Ende. Die Satire zielt auf absurden Dogmatismus religiöser und politischer Gruppen. Insbesondere christliche, aber auch jüdische Vereinigungen reagierten mit scharfen Protesten auf die Veröffentlichung. Die folgenden Aufführungsboykotte und -verbote in Ländern wie den USA, Großbritannien oder Norwegen fachten die Kontroverse um Meinungsfreiheit und Blasphemie weiter an. Obwohl der Vorwurf der Blasphemie von praktisch allen Seiten entkräftet wurde, ist die Satire nach wie vor bei strengläubigen Christen umstritten und gilt aufgrund ihrer rezeptionsgeschichtlichen Bedeutung als Paradebeispiel für die Reibungspunkte zwischen künstlerischer Meinungsfreiheit und Religionstoleranz. Filmkritiker und die Pythons selbst bezeichnen Monty Python’s Life of Brian aufgrund seiner kohärenten Geschichte und intellektuellen Substanz als das reifste Werk der Komikergruppe. Zahlreiche Umfragen bestätigen den anhaltenden Erfolg beim Publikum. Das Abschlusslied Always Look on the Bright Side of Life wurde weit über den Filmkontext hinaus bekannt.
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Broken Silence |
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Mittwoch 21. Dezember 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Wolfgang Panzer
D 1995
106 Min. |
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Fried Adelphi, ein Kartäusermönch, wird von seinen Mitbrüdern nach Indonesien geschickt, um den
Pachtvertrag für sein Kloster in der Schweiz zu verlängern. Doch im Flugzeug befällt ihn schwerste
Klaustrophobie. Bei der ersten Zwischenlandung in New Delhi muss er aussteigen. Ashaela, seine junge,
frech-witzige afro-amerikanische Sitznachbarin, nimmt sich seiner an, und so beginnt eine abenteuerliche
Reise quer durch Indien und über den Ozean nach Indonesien. Zaghaft entwickelt sich eine
Beziehung zwischen diesen grundsätzlich unterschiedlichen Charakteren. Ashaela hat ein vererbtes
Herzleiden und weiss, dass sie sterben wird. Die Beichte, die Fried vor der Rückkehr in sein Kloster
ablegt, ist für ihn ein schwerer Gang. «Ein erzähltechnisch wie inhaltlich außergewöhnlicher Film um kulturelle wie spirituelle Daseinserfahrungen,
der zahlreiche geistige und weltliche (Existenz-)Fragen anspricht.»
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El secreto de sus ojos |
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Mittwoch 7. Dezember 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Juan José Campanella
ARG 2009
127 Min. |
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Benjamin Espósito, der in Gerichtsfällen ermittelt, entschliesst sich nach seiner Pensionierung, ein Buch
zu schreiben. Darin geht es um den niemals abgeschlossenen Fall eines Vergewaltigungs- und Tötungsdelikts
an einer jungen Frau im Buenos Aires der 70er Jahre. Zur damaligen Zeit hatte sich Benjamin
gegen das verfälschte Gerichtsurteil gewendet und sich auf die Suche nach dem wahren Mörder
gemacht. Seine Nachforschungen über den Fall geraten nicht nur zu einer Bestandaufnahme der
argentinischen Politik und Geschichte der letzten drei Jahrzehnte, sondern führen Benjamín auch auf
eine persönliche Reise in die Vergangenheit - und somit zu seiner ersten Begegnung mit der Richterin
Irene, in die er sich damals hoffnungslos verliebte. Während sich einerseits lose Fäden des
Verbrechens aus seiner Erinnerung zusammenfügen, findet Benjamin mehr Wahres über sich
selbst heraus.
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Slumming |
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Achtung ausser Programm
(dieser Film konnte aus technischen Gründen
am 21.09.2011 nicht gezeigt werden)
Mittwoch 30. November 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Michael Glawogger
Austria 2006
96 Min. |
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Slumming im Fall von Sebastian und Alex heißt Herumlungern in Wiener Türkenlokalen, Spielhöllen
und heruntergekommenen Likörstuben. Eine weitere Lieblingsbeschäftigung der Beiden: Frauen über
Internetchat anbaggern und gehässige Spielchen mit ihnen treiben. Viel Zeit haben die Jungs und vor
allem auch das nötige Kleingeld, um nicht arbeiten gehen zu müssen. Kallmann gehört zu der Sorte
Menschen, die den arglosen Fussgänger regelmässig dazu bringen, hastig das Trottoire zu wechseln.
Auf einer ihrer nächtlichen Erkundungstouren durch Wien treffen sie auf einer Parkbank vor dem
Bahnhof den bis zur Bewusstlosigkeit besoffenen Penner Kallmann, legen ihn in den Kofferraum ihres
BMWs und fahren ihn über die Grenze nach Tschechien und legen ihn dort auf die Parkbank vor dem
Bahnhof in Znojmo, einer dreckigen, trostlosen Kleinstadt. Eigentlich eine sinnlose Tat - aber sie wird
das Leben aller Beteiligten verändern.
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Plastic Planet |
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Mittwoch 16. November 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Werner Boote
Austria 2009
95 Min. |
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Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente
bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik
als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit
Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in
Plastikfolie einzupacken. Mit Plastic Planet reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die
ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser
Kunststoffe zu kämpfen hat. Trotz - oder gerade wegen - der aufklärerischen Absicht gibt sich Werner
Boote mit seiner Dokumentation Plastic Planet sehr modern ich-bezogen. Sein Aufhänger ist der
eigene Großvater, welcher in der Plastikindustrie beschäftigt war und den kleinen Werner regelmässig
mit Plastikspielzeug versorgte.
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Troubled Water |
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Mittwoch 2. November 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Erik Poppe
Norway 2009
121 Min. |
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Vor acht Jahren verschuldete Jan den Tod eines Kleinkindes. Vor Gericht wurde er wegen Mordes
verurteilt. Allerdings bestritt er stets seine Schuld. Nach seiner Haftentlassung versucht er als
Orgelspieler in einer kleinen Kirche ein neues Leben aufzubauen. Er nennt sich nun Thomas und gibt
sich Mühe alles immer richtig und korrekt zu machen. In der Kirche lernt er die hübsche Pastorin
Anna und ihren Sohn Jens kennen, zu dem er zaghaft eine Beziehung entwickelt. Alles scheint gut zu
laufen, bis die Mutter des toten Kindes auftaucht. Sie will endlich Gewissheit haben, was an diesem
Nachmittag wirklich passiert ist. Zwar hat sie sich mittlerweile arrangiert, sogar zwei Mädchen
adoptiert, doch den Tod des eigenen Kindes hat sie nicht überwunden. Die Traumatisierten können
endlich von ihren Wunden berichten, sich aus den Verschlingungen der Vergangenheit befreien.
Die Wahrheitsfindung wird zur kathartischen Reinigung, Erlösung scheint in Sicht.
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Red Road |
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Mittwoch 19. Oktober 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Andrea Arnold
GB 2006
113 Min. |
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Die Protagonistion hat einen Job, der spannender ist als mancher Krimi: Sie arbeitet beim öffentlichen
Sicherheitsdienst. Sitzt stundenlang vor Überwachungs-Monitoren und beobachtet, was die Menschen
in den Strassen, Gassen, Plätzen, Hinterhöfen und verborgenen Winkeln Glasgows treiben. Wird es
irgendwo brenzlig, wird Jackie zum Schutzengel. Schickt die Kollegen von der Wache, der Santität, der
Polizei vorbei. Eines Tages dann aber entdeckt Jackie auf einem Monitor ein ihr seltsam bekanntes
Gesicht. Doch wer zum Teufel ist dieser Kerl, der Jackie derart aus der Reserve lockt, dass sie das tut,
was Überwacher nie tun sollen: rausgehen und ermitteln. Sie heftet sich dem Mann an die Fersen. Folgt
ihm durch Strassen und Bars und verwickelt sich irgendwann in eine Affäre mit ihm. Nach und nach
erfahren wir, dass der Mann, den Jackie auf dem Bildschirm gesehen hat, ihren Mann und ihre Tochter
auf dem Gewissen hat. Jackie will Rache, nur wie, das weiss sie noch nicht.
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No More Smoke Signals |
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Mittwoch 5. Oktober 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Fanny Bräuning
CH 2008
90 Min. |
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Das ganze Land haben die Weissen zwar nicht genommen, aber sie haben die Indianer in immer
kleinere Reservate gepfercht, um Raum zu schaffen für die immer grössere Zahl von Einwanderern.
Sie drängten sie in unwirtliches Gebiet zurück, durch das auch keine Büffelherden zogen, als es noch
Büffelherden gab. In Reservate, in denen heute vielfach Armut, Arbeitslosigkeit und – als eine Folge
davon – Alkoholismus und Verelendung herrschen. Mitten in karger Landschaft haben sie mit
einfachsten Mitteln eine Radiostation errichtet, von heutigen technischen Standards ebensoweit
entfernt wie vom Sitz des «Bureau of Indian Affairs», das sich offenbar kaum um seine Aufgaben und
Pflichten kümmert. Dennoch: die knappe, von manchmal chaotischem Idealismus beseelte Belegschaft
sendet in täglicher Leistungsprobe das Gleiche wie die teuer betriebene Konkurrenz: Nachrichten,
Musik, Hörerwünsche, Reportagen.
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Shotgun Stories |
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Mittwoch 7. September 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Jeff Nichols
USA 2007
90 Min. |
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Eine einfache Rachegeschichte, eingetaucht in die warmen Farben des amerikanischen Südens.
Im Seit Jahren schon schwelt die Fehde zwischen in unterschiedlichen Verhältnissen lebenden
Halbbrüdern im ländlichen Arkansas. Der Vater war ein Trinker, der seine eigenen Bedürfnisse stets
über diejenigen der Familie stellte. Er verliess die Familie und fing mit einer Anderen ein bürgerliches
Leben an. Die Brüder wurden von ihrer Mutter erzogen, einer hasserfüllten Frau, die ihre Kinde bis
heute für ihr verpfuschtes Leben und den davongelaufenen Mann verantwortlich macht. Als der
gemeinsame Vater stirbt, haben Son, Boy und Kid nur negative Erinnerungen an ihren Erzeuger und
verursachen bei seiner Beerdigung einen Eklat - mit Folgen: Die anderen drei aus besserem Hause
stammenden Halbbrüder suchen die Konfrontation mit dem an der Armutsgrenze dahinvegetierenden
Trio.
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Mittwoch 6. Juli 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Michelangelo Antonioni
USA 1970
109 Min. |
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Die USA zur Zeit der Campus-Unruhen. Der Student Mark gerät in den Verdacht, einen Polizisten
getötet zu haben, und flieht in einem geklauten Flugzeug. Von allen gejagt und auf der Flucht vor
der Polizei, flieht er quer durch den Südwesten der USA. In der zivilisationsfernen, bizarren Wüstenlandschaft
des Death Valley liest er Daria auf, die hier auf dem Highway unterwegs ist und vorher für
eine Firma gearbeitet hat, die Wüstengrundstücke an Exzentriker verkauft. An einem
mythischen Ort der Indianer, lieben sie sich zur Musik von Pink Floyd. Ein Film über
das Weglaufen, über eine Auszeit aus der Gesellschaft. Eine Explosion von solch ästhetischer Wucht,
wie sie keine Explosion in all den explosionsgeladenen Actionfilme der letzten Jahrzehnte
wiederholen konnte. Ein Feuerball, der seine Wucht aus dem Paradox nimmt erneut ein visueller
Kunstgriff!
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Cinco dias sin Nora |
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Mittwoch 15. Juni 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Mariana Chenillo
Mexico 2008
92 Min. |
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José Kurtz und seine Ex-Frau Nora sind seit 20 Jahren geschieden, wohnen aber einander gegenüber
in derselben Strasse in Mexico City. José informiert sich mit dem Feldstecher auf der andern
Strassenseite über Nora und sie kontrolliert ihn von ihrem Fenster aus mit dem Feldstecher.
Eines Tages findet José Nora tot in ihrem Bett. Ihr fünfzehnter Selbstmordversuch war erfolgreich.
Doch wegen eines jüdischen Feiertages und des Selbstmordes kann Nora nicht sofort beerdigt
werden, weshalb José in der Wohnung seiner Ex-Frau fünf Tage lang Totenwache hält. In dieser Zeit
führen unterschiedliche religiöse Ansichten zu Spannungen zwischen dem atheistischen José, seinem
jüdischen Sohn Rubén sowie der katholischen Haushaltshilfe Fabiana. Allmählich entdeckt José im
Rückblick seine Beziehung zu Nora neu. Voll Überraschungen erzählt «Cinco días sin Nora» von
einem neuen Leben, das entsteht, nachdem ein Leben geendet hat.
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Sennentuntschi |
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Mittwoch 1. Juni 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Michael Steiner
CH 2010
110 Min. |
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1975, Schweizer Alpen: In einem abgelegenen Bergdorf taucht scheinbar
aus dem Nichts eine Frau von wilder Schönheit auf. Nur der Dorfpolizist Reusch nimmt sich der
Fremden vorbehaltlos an und versucht herauszufinden, wer die stumme Frau ist. Es verdichten
sich Hinweise, dass die Frau von der Höhenalp kommt, wo Sennen in ihrer Einsamkeit vieles und
Unvorstellbares tun, um weibliche Gesellschaft zu bekommen. Dabei tritt ans Licht, was besser im
Verborgenen geblieben wäre.
Eine Tragödie aus Lust, Wahnsinn und Mord ergiesst sich über eine scheinbar heile Welt. Es ist
der Anfang eines Alptraums aus frömmlerischem Wahnsinn, Heuchelei, Missbrauch und Dämonenglauben,
der die Träume zweier Liebenden und eines ganzen Dorfes in den Abgrund reisst
und die Menschen weit mehr verlieren lässt als ihren Glauben an das, was die Welt im Innersten
zusammen hält. In dieser Welt ist jede Wahrheit doppelbödig, hat jedes Ereignis seine schreckliche
Spiegelung. „Sennentuntschi“ ist ein Film wie eine Lawine: mitreissend, brutal, unwiderstehlich.
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Bin Jip |
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Mittwoch 18. Mai 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Ki-duk Kim
Südkorea 2004
95 min
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Ein junger Mann kurvt auf dem Motorrad durch Wohngegenden und klebt Pizzaflyers
an die Türen. Wenn sie am Abend noch dort hängen, weiss er, dass niemand zu Hause ist
und bricht ein. Mit grosser Selbstverständlichkeit kocht er sich eine Mahlzeit, sucht sich eine
Zahnbürste aus, betrachtet Fotoalben und sieht fern. Tae-suk will nichts stehlen, er will sich
nur ein paar Tage sorgsam um den fremden Ort kümmern und dort wohnen. In einer luxuriösen
Villa trifft er das unglücklich verheiratete Model Sun-hwa. Eine aussergewöhnliche Liebe
beginnt. Gemeinsam ziehen sie von einer leer stehenden Wohnung zur nächsten, bis die Polizei
ihrem anarchischen Treiben ein vorläufiges Ende bereitet…
BIN JIP ist eine zarte, surreale Liebesgeschichte, die fast ohne Worte auskommt. Es vermischen
sich Traum und Realität, Melancholie und Humor zu einer Erzählung von hypnotischer Schönheit.
Häuser und Räume werden zur Metapher menschlicher Geheimnisse, die es zu entdecken
gilt. Die fremden Eindringlinge agieren wie Geister aus einer anderen Welt.
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Vratné Lahve (Leergut) |
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Mittwoch 4. Mai 2001
20:15 Uhr |
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Regie: Jan Sverák
Tschechien/GB 2007
92 min |
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Josef hat die aufmüpfigen Kids von heute satt und mach
nach einem letzten Ausrutscher als «Schwammquetscher» Schluss mit dem Lehrerdasein. Aber
immer daheim bei seiner besseren Hälfte Eliška Trübsal blasen, das geht nicht. Schliesslich träumt
der rüstige Graubart nur noch von jungen Dingern in Strapsen und einer Aufgabe. Also sucht er
einen Job und landet nach einer spektakulären Pleite als Fahrradkurier an der Leergutannahm
eines Supermarkts. Dort fängt er an, sich für das Glück seiner Mitmenschen zu interessieren: Er
kauft ein für die schrullige Rentnerin von nebenan und versucht seinen wortkargen Kollegen
Schneider alias «Schwätzer» mit einer schwatzhaften Kundin zu verkuppeln. Obendrein setzt er
einen guten Kollegen von der Schule auf seine sitzengelassene Tochter an, die ihr Heil bei der
Kirche sucht... Seine Frau verfolgt das Treiben mit Argwohn - so hatte sie sich den gemeinsamen
Lebensabend nicht vorgestellt. Ihre Anmerkungen beim Abendbrot und nachts im Bett werden
spitzer. Sie ahnt nicht, welche abenteuerlichen Überraschungen ihr noch ins Haus stehen.
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Sin Nombre |
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Mittwoch 20. April 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Cary Fukunaga
Mexico/USA 2000
96 min |
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Eine Reise der Hoffnung - die USA sind das Ziel einer Familie aus Honduras,
die aus dem 17-jährigen Mädchen Sayra, ihrem Vater und ihrem Onkel besteht. In Tapachula
gelangen sie von Guatemala über die Grenze nach Mexiko, wo sie auf den Güterzügen bis in die
USA gelangen wollen. In Tapachula treibt auch Casper sein Unwesen. Er ist Mitglied der brutalen
Bande Mara Salvatrucha. Der lokale Bandenführer Lil‘ Mago versucht bei einem Treffen, Capers
geheime Freundin zu vergewaltigen, erschlägt sie aber dabei versehentlich. Als Lil‘ Mago mit
Casper später die Migranten auf dem Zug ausrauben, rächt sich Casper für den Mord an seiner
Freundin und tötet Lil‘ Mago. Für seine Flucht bleibt er auf dem gleichen Zug wie die Familie aus
Honduras. Zwischen ihm und Sayra entsteht mit der Zeit eine Zweckgemeinschaft. Fukunaga
erzählt die Geschichte in imposanten Bildern. Die wunderschönen Aufnahmen von der Zugreise
heben sich auf berührende Weise vom Elend der Migranten ab. Mitreissend sind auch die Schauspieler,
die auf der Reise in ihren intensiven Rollen versinken.
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Ezt Limon (Lemon Tree) |
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Mittwoch 6. April 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Eran Riklis
F/D/Israel 2008
106 min |
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Es ist für einmal kein militärischer Konflikt zwischen Israel und Palästina, der
in diesem Film entflammt, sondern eher ein Zwist unter Nachbarn. Die palästinensische Witwe
Salma lebt schon lange direkt an der Grenze in der West Bank und pflegt dort ihren Jahrzehnte
alten Zitronenhain. Mehr hat sie nicht im Leben, und so könnte es auch bleiben, hätte
nicht ein Israelischer Minister genau das Grundstück nebenan bezogen. Mit einem Mal gilt
die kleine Plantage als Sicherheitsrisiko, in dem sich potentielle Attentäter verbergen könnten,
und soll deswegen gestutzt werden. Doch während nebenan die Ministergattin beim Blick
auf das ländliche Idyll vor ihrem Fenster allmählich erkennt, wie langweilig ihr Leben im goldenen
Käfig eigentlich ist, erwacht in der zurückhaltend-stillen Salma angesichts der Bedrohung
ihres Lebensinhalts wehrhafter Kampfgeist. Sie sucht sich einen jungen Anwalt, den sie näher in
ihr Leben lässt, als die arabische Konvention es gutheisst, und zieht im Kampf um ihren
Zitronenhain bis vor den Obersten Gerichtshof Israels.
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Herr Lehmann |
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Mittwoch 16. März 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Leander Haussmann
D 2003
105 min |
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Am Vorabend des Mauerfalls schlägt sich in Berlin eine Gruppe schräger
Lebenskünstler mit Bier und coolen Sprüchen durch die Nacht und allgemein durchs Leben.
Frank Lehmann , den seine Freunde nur Herr Lehmann nennen, ist Ende Zwanzig und mit
seinem Leben eigentlich ganz zufrieden. Er jobbt in einer Kneipe, die sich «Einfall» nennt und
deren Betriebsschluss sich meist dadurch ankündigt, dass sich die Stammklientel mit einer
Massenschlägerei auf der Strasse voneinander verabschiedet. Nur manchmal beginnt die
Rauferei bereits in der Kneipe drin, doch auch das bringt Besitzer Erwin nicht wirklich aus der
Ruhe. Herr Lehmanns Welt fällt aus der Balance, als er sich Hals über Kopf in die schöne
Köchin Katrin verliebt. Diese zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie keine Mahlzeiten
zwischendurch serviert und grundsätzlich anderer Meinung ist als alle anderen. Doch Herr
Lehmann lässt nicht locker und sieht sich eigentlich schon am Ziel, als Katrin verkündet, dass
sie ihn zwar liebe, jedoch nicht in ihn verliebt sei.
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Waltz with Bashir |
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Mittwoch 2. März 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Ari Folman
F/D/Israel 2008
90 min |
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Ari Folman verarbeitete seine persönliche Geschichte des Libanonkrieges
und den damit immer wiederkehrenden Albträumen: Zuerst drehte er einen Video
mit Interviews von Kriegskameraden und Freunden, dann schnitt er ihn wie einen 90-min.
Film im Studio. So entstand ein Storyboard mit 2300 Zeichnungen, das er mit einem Team von
Grafikern in klassischer Animation bearbeitete. Mit «Waltz with Bashir» entstand so der erste,
auf realen Interviews und Ereignissen basierende Animations-Dokumentarfilm in Spielfilmlänge.
Diese Machart passt perfekt zur Surrealität des Krieges. In atemberaubenden Bildern - sein
erstes Flashback beispielsweise, wo er im Meer treibt, während Beirut von Leuchtraketen
erhellt wird - schafft Kriegsszenarien aufgrund der Aussagen, greift tief in die menschliche
Psyche und verarbeitet so die subjektive Erinnerungen an den Libanonkrieges. Seine Message
bleibt derweil eindeutig: Israel führt schon lange den ausweglosen Krieg gegen den Terror.
Fernab von Glanz und Ruhm zeigt Folman die Sinnlosigkeit dieses Vorhabens auf.
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Caos Calmo |
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Mittwoch 16. Februar 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Antonio Luigi Grimaldi
I/GB 2008
113 min |
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Ist das noch Schmerz oder schon Scherz? Da geht ein Top-Manager, dessen
Firma vor einer Fusion mit einem amerikanischem Giganten steht, nach dem Tod seiner Ehefrau
einfach nicht mehr zur Arbeit, sondern wartet wochenlang vor der Schule der Tochter, bis es Abend
wird. Die Arbeitskollegen intrigieren, kapitulieren, kopulieren, und er geht Tauben füttern im Park
und wird gefeiert statt gefeuert. Man kann ein leises Unbehagen an der Natur solcher Unwahrscheinlichkeiten
empfinden und sich stossen an der fast melodramatischen Systemkritik, die geboren
ist, aus dem Geist des Verlusts – jedoch getragen wird von einem feinen Humor.
Pietro (Nanni Moretti) kostet die tragische Komik der Früchte, die verboten riechen, tastet nach
dem Alltäglichen in der Ausnahmesituation. Seine Gattin liegt tot im Garten des Ferienhauses,
während er jene Fremde vor dem Ertrinken rettet, die er später von hinten in himmlische Sphären
stossen wird und sich selbst zurück ins Leben. Nie ganz so derb, aber Nanni Morettis Menschen
verstanden es schon immer, das Eine zu tun, ohne das Andere zu lassen.
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Everything is illuminated |
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Mittwoch 2. Februar 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Liev Schreiber
USA 2005
105 min |
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Der junge amerikanische Jude Jonathan ist ein fast
schon fanatischer Sammler von Erinnerungsstücken. In der Ukraine macht sich der New Yorker
auf die Suche nach einer Frau namens Augustine, die seinem Grossvater während des Zweiten
Weltkrieges das Leben gerettet haben soll. Jonathan will sie und Trachimbrod finden - der Ort,
aus dem seine Familie stammt. Unterstützt wird der Amerikaner von einem blinden Fahrer
und dessen Enkel, dem Dolmetscher Alex Junior (Sänger der Punk-Band Gogol Bordello).
Zusätzlich ergänzt wird das seltsame Trio durch den verrückten Hund Sammy Davis Junior
Junior. Je länger die Odyssee im klapprigen Auto mitten durch die Pampa dauert, desto mehr
tragische Ereignisse nehmen ihren Lauf. Die Kamera fängt traumhafte Landschaftsbilder
Tschechiens ein, die Szene mit dem Haus im Sonnenblumenfeld ist gar von erschlagender
Schönheit. Äusserst merkwürdige Songs ukrainischer Künstler runden das Gesamtbild ab und
untermalen die manchmal fast schon surreal anmutenden Einstellungen passend.
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Silentium |
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Mittwoch 19. Januar 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Wolfgang Murnberger
Austria 2004
110 min |
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Bedrohlich nah dran an einem grauenhaften Provinz Salzburg, in dem ein
zäher Filz aus Kirche, Politik und Hochkultur für Ruhe und Ordnung sorgt, öffnet «Silentium»
den Blick aufs Ganze. Ein Mitglied der Salzburger Elite wird aus dem Paradies entfernt.
Killer stossen den Mann vom Mönchsberg hinab in die Altstadt. Zerschmettert liegt er danach
auf den Dächern der Mozart-Stadt. Der Mann hatte auspacken wollen über seine Erfahrungen
als Schüler im katholischen Internat, klagen über den Bischof und dessen Neigungen. Fleischlich
geht es weiter im Supermarkt, in dem Ladendetektiv Brenner eine Dame beim BH-Klau beobachtet.
Als er sie stellen will, wird es handgreiflich. Weil es sich bei der Diebin um die Tochter
des Festspielleiters handelt, erhält sie vom Manager freies Geleit, während Brenner fristlos
entlassen wird. Später wird sich dieselbe Dame dem Ex-Polizisten als trauernde Witwe zu
erkennen geben. Es war ihr Mann gewesen, dessen Sturz wir eingangs erlebten. Eine knallharte
Krimigeschichte, reich an Wortwitz, Spannung und Ironie.
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Torremolinos 73 |
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Mittwoch 5. Januar 2011
20:15 Uhr |
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Regie: Pablo Berger
Spanien 2003
91 min |
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Das Zeitalter des Teleshoppings fordert sein erstes Opfer. Der Hausierer
Alfredo Lopez hat bei den täglichen Touren durch anonyme Hochhaussiedlungen grösste Mühe,
Enzyklopädien unter die Leute zu bringen. Auch Alfredos Verlagsleitung sucht nach neuen Geschäftsideen.
Fündig wird man in Dänemark. Dort verkaufen sich wissenschaftliche Filme über das Paarungsverhalten
in fernen Ländern bestens. Videoenzyklopädien mit wöchentlich beigelegte Super 8 Film
Softpornos sollen die spanischen Exporte ankurbeln. Der Clou: Vor und hinter der Kamera agieren
dabei die sowieso bald arbeitslosen Hausierer u. ihre Ehefrauen. Alfredo u. seine Carmen werden in
einem Workshop in ihr neues Betätigungsfeld eingeführt. Unter kundiger Anleitung eines dänischen
Regisseurs entpuppen sich die beiden einfachen Spanier als Naturtalente. Eine ganze Reihe von Sexfilmchen
Marke do it yourself entsteht u. schon reicht das Geld bei den Lopez für einen Pelzmantel.
Sowohl Alfredo als auch Carmen haben grössere Lebensträume. Er will den ultimativen Film in der
Tradition seines Vorbilds I. Bergman machen. Sie wünscht sich nichts mehr als eigene Kinder.
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