Wajib

5. März 2020, 20:15 Uhr

Sieben Mulden und eine Leiche

19. März 2020, 20:15 Uhr

Shoplifters

2. April 2020, 20:15 Uhr

Chris The Swiss

16. April 2020, 20:15 Uhr

The Goddess of 1967

7. Mai 2020, 20:15 Uhr

Djam

4. Juni 2020, 20:15 Uhr

Beuys

18. Juni 2020, 20:15 Uhr

Loving Vincent

2. Juli 2020, 20:15 Uhr

Gundermann

3. September 2020, 20:15 Uhr

Free Solo

17. September 2020, 20:15 Uhr

Harold and Maude

1. Oktober 2020, 20:15 Uhr

Wajib Sieben Mulden und eine Leiche Shoplifters Chris The Swiss The Goddess of 1967 Djam Beuys Loving Vincent Gundermann Free Solo Harold and Maude

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Wajib

5. März 2020, 20:15 Uhr

Regie: Annmarie Jacir, Palästina 2017, 96 Min.

Annemarie Jacir begibt sich auf eine humorvoll ernsthafte Fahrt durch Nazareth. Der in Rom lebende Architekt Shadi ist zu Besuch in seinem Heimatort. Er soll dem Vater dabei helfen, die Einladungen zur Hochzeit seiner Schwester persönlich zu überbringen, wie dies in Palästina traditionell gemacht wird. Wir erleben die Tücken einer Vater-Sohn-Beziehung und tauchen ein in die Gegenwart Nazareths. Besonders reizvoll dabei: Mohammad und Saleh Bakri sind auch im wirklichen Leben Vater und Sohn. Ein Film, der ganz einfach daherkommt und ungemein vielschichtig und reichhaltig ist und obendrein und vor allem auch voller feinstem Humor.

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Sieben Mulden und eine Leiche

19. März 2020, 20:15 Uhr

Regie: Thomas Haemmerli, CH 2007, 81 Min.

Der Fernsehjournalist Thomas Haemmerli erhält die Nachricht vom Tod seiner Mutter. Nun steht er im Verwesungsgestank der Wohnung und sichtet fassungslos einen gigantischen Müllberg. Nach und nach wühlt er sich durch ein ganzes Leben. So entsteht eine kuriose Familiensaga, in welcher Baronessen, italienische Schürzenjäger und der junge Kofi Annan eine Rolle spielen.
«Allein der Umstand, dass die Lebensverhältnisse der Frau aller landestypischen Ordnungsliebe widersprechen, ist für die Schweizer ein Freibrief, ihre Würde für immer auszulöschen. Jeder Liebesbeweis der Frau, ja ihr ganzer Lebensweg wird vor der Kamera zertreten und zermüllt.» (Frankfurter Rundschau)

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Shoplifters

2. April 2020, 20:15 Uhr

Regie: Hirokazu Koreeda, Japan 2018, 121 Min.

Ein Ladendieb und eine Arbeiterin finden nachts auf der Straße ein vernachlässigtes Mädchen und nehmen es spontan bei sich auf. Kleine Leute mit großem Herzen demonstrieren wie Würde geht und Solidarität – just in jenem Japan, wo gnadenloser Konkurrenzkampf und rigoroser Leistungsdruck das Leben beherrschen.
Ein berührendes Lehrstück in Humanismus und Nächstenliebe, welches in Cannes die Goldene Palme erhielt.

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Chris The Swiss

16. April 2020, 20:15 Uhr

Regie: Anja Kofmel, CH 2018, 91 Min.

Kroatien, Januar 1992. Mitten in den Jugoslawienkriegen wird Chris, ein junger Schweizer Journalist, unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden. Zum Zeitpunkt des Todes trug er die Uniform einer internationalen Söldnergruppe. Anja Kofmel, seine Cousine, versucht zu verstehen, was Chris tatsächliche Beteiligung an diesem Konflikt war.
Ein animierter Dokumentarfilm, der in seiner Schönheit aussergewöhnlich ist und durch seine Dunkelheit beunruhigt und erschreckt.

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The Goddess of 1967

7. Mai 2020, 20:15 Uhr

Regie: Clara Law, Australia 2010, 119 Min

Clara Law geleitet uns auf einen unvergesslichen visuellen Trip durch Australien. Ein Japaner sucht im Internet seinen Traumwagen und findet einen 67er Citroën DS, Kultobjekt aller Designfreaks. Er reist nach Sydney und lernt neben dem Auto auch eine schöne Blinde kennen. Mit ihr unternimmt er eine irre Reise in die unendlichen Weiten Australiens und taucht ein ins Dunkel der verborgenen Geschichte der Frau.
Clara Law erzählt eine Liebesgeschichte in Bildern, wie man sie kaum je gesehen hat

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Djam

4. Juni 2020, 20:15 Uhr

Regie: Tony Gatlif, F / GR / T 2017, 97 Min.

Die junge Griechin Djam singt und tanzt gerne und soll für ihren Onkel ein Schiffsersatzteil von Istanbul nach Lesbos bringen. Auf dem Weg begegnet sie einer jungen Französin sowie den Folgen von Wirtschafts- und Flüchtlingskrise.
Teils tragisch, teils komisch, vor allem aber musikalisch ist dieser Film eine Liebeserklärung an das Leben und die Freiheit.

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Beuys

18. Juni 2020, 20:15 Uhr

Regie: Andres Veiel, D 2017, 103 Min.

Beuys. Der Künstler mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Beuys boxt, parliert, doziert, telefoniert, lässt zur Documenta in Kassel tausende Eichen pflanzen. Er erklärt dem toten Hasen die Kunst, sperrt sich in den USA mit einem Kojoten in einen Käfig. «Wollen wir eine Revolution ohne Lachen machen?», fragt er grinsend.
«Beuys» ist ein Porträt seiner komplexen Kunst und seiner neuartigen Ideenräume.

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Loving Vincent

2. Juli 2020, 20:15 Uhr

Regie: D. Kobiela, H.Welchman, Pol 2017, 95 Min.

Ausgehend von 120 Werken und 800 Briefen van Goghs wird das letzte Lebensjahr des Malers erzählt und mit fiktionalen Elementen gemischt. Entstanden ist ein Film aus mehr als 65‘000 Bilder, die Van Goghs Werke zum Leben erwecken.
«Loving Vincent» ist der erste Film, der vollständig aus Ölgemälden erschaffen wurde. Ein nie dagewesenes Gesamtkunstwerk, das den Zuschauer tief in die Welt des Vincent van Gogh eintauchen lässt.

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Gundermann

3. September 2020, 20:15 Uhr

Regie: Andreas Dresen, D 2018, 127 Min.

Ein Baggerfahrer, der Lieder schreibt. Der ein Poet ist, ein Querdenker und ein Idealist. Der andere bespitzelt und selbst bespitzelt wird: Gerhard Gundermann. Kurz vor dem Ende der DDR arbeitet er im Braunkohle-Tagebau und veröffentlicht erste Platten. Mit seinen bittersüssen Texten und Liedern über Heimat, Liebe und Vergänglichkeit singt er sich in die Herzen eines immer grösseren Publikums. Einer der differenziertesten, besten Filme über die DDR: Aus dem widersprüchlichen Leben des Liedermachers Gerhard Gundermann hat Andreas Dresen ein faszinierendes Porträt geschaffen.

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Free Solo

17. September 2020, 20:15 Uhr

Regie: J.Chin, E. Chai Vasarhelyi, USA 2018, 100 Min.

Dem Free-Solo-Kletterer Alex Honnold gelang 2017 das Unmögliche: Ohne Seil erkletterte er in Rekordzeit den 975 Meter hohen El Capitan im Yosemite-Nationalpark. Die Dokumentation begleitet Honnold während Monaten und fängt so seine Leidenschaft für das lebensgefährliche Projekt ein. In atemberaubenden Aufnahmen folgt die Crew schliesslich Honnolds Free-Solo-Erkletterung.
Das Endprodukt: ein Porträt, so nervenaufreibend wie ein Thriller

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Harold and Maude

1. Oktober 2020, 20:15 Uhr

Regie: Mal Ashby, USA 1971, 91 Min.

Während Harolds Mutter versucht, den 20jährigen Sohn zu verheiraten, entsetzt und verärgert er sie mit fingierten Suizidversuchen. Doch dann begegnet er der fast viermal so alten Maude und lernt von der unkonventionellen, optimistischen Frau, wie schön das Leben und die Liebe sind.
Eine rabenschwarze Komödie mit der unwiderstehlichen Musik von Cat Stevens.

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