Sauvages - Tumult im Urwald

04. Februar 2026, 15.15 Uhr - Kinderkino

No

5. Februar 2026, 20:15 Uhr

Flow

19. Februar 2026, 20:15 Uhr

Prince Avalanche

05. März 2026, 20:15 Uhr

Black Dog

19. März 2026, 20:15 Uhr

All the Beauty and the Bloodshed

2. April 2026, 20:15 Uhr

7 Minuti

16. April 2026, 20:15 Uhr

Tampopo

7. Mai 2026, 20:15 Uhr

I love you, I leave you

21. Mai 2026, 20:15 Uhr

Die Theorie von Allem

4. Juni 2026, 20:15 Uhr

Adiós Buenos Aires

18. Juni 2026, 20:15 Uhr

Ich will alles. Hildegard Knef

2. Juli 2026, 20:15 Uhr

Sauvages - Tumult im Urwald No Flow Prince Avalanche Black Dog All the Beauty and the Bloodshed 7 Minuti Tampopo I love you, I leave you Die Theorie von Allem Adiós Buenos Aires Ich will alles. Hildegard Knef

Programm

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Flow

19. Februar 2026, 20:15 Uhr

Regie: Gints Zilbalodis, Animation, Lettland 2024, 85 Min.

Im dialogfreien Animationsfilm erkundet eine Gruppe von Tieren eine überflutete Welt, in der alles menschliche Leben verschwunden zu sein scheint. Eine Katze findet Zuflucht auf einem Boot, mit einer Gruppe anderer Tiere. Doch sich miteinander zu arrangieren erweist sich als eine noch grössere Herausforderung als die Überwindung der Angst vor dem Wasser! Alle müssen nun lernen, ihre Unterschiede zu überwinden und sich an die neue Welt, die vor ihnen liegt, anzupassen. Als bester Animationsfilm mit einem Oscar gekürt. Die Tiere verfügen über ausgeprägte Charaktermerkmale, ohne vermenschlicht zu werden.

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Prince Avalanche

05. März 2026, 20:15 Uhr

Regie: David Gordon Green, Roadmovie / Komödie, USA 2013, E/d, 94 Min.

Wenn zwei Typen sich im Wald streiten – machen sie dann Geräusche? «Prince Avalanche» ist ein Low-Budget-Film, der sich auf die Beziehung zweier Strassenarbeiter konzentriert, die 1988 eine durch einen Waldbrand zerstörte Strasse sanieren. Die abgelegene Landschaft wird zum Schauplatz, wie die beiden Männer miteinander in Konflikt geraten. Sie sind archetypische Gegensätze: Alvin ist der organisierte und klügere Charakter, Lance der unreife, ungeschickte Freigeist.
Das könnte ein langweiliger Film sein, aber dem ist nicht so: «Prince Avalanche» ist ein unbeachtetes Juwel mit einem tollen Soundtrack.

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Black Dog

19. März 2026, 20:15 Uhr

Regie: Guan Hu, Drama, China 2024, M/d, 110 Min.

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis kehrt Lang in seine Heimatstadt am Rande der Wüste Gobi im Nordwesten Chinas zurück. Als Teil einer Hundepatrouille, die das ehemalige Bergbaustädtchen vor den Olympischen Spielen 2008 von streunenden Hunden säubern soll, schliesst er eine unerwartete Freundschaft mit einem schwarzen Windhund, auf den eine Kopfprämie ausgesetzt ist. Ein bildgewaltiges Werk zwischen Western und Neo-Noir, mit lakonischem Humor und geprägt vom sozialen Realismus. Ein minimalistischer Film, der die Geschichte zweier einsamer, von der Gesellschaft entfremdeter Streuner erzählt.

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All the Beauty and the Bloodshed

2. April 2026, 20:15 Uhr

Regie: Laura Poitras, Dokumentation, USA 2022, E/d, 123 Min.

Der Film verfolgt das Leben der Fotografin Nan Goldin und den Untergang der Pharmadynastie Sackler, die massgeblich für die Opioid-Epidemie verantwortlich ist. Goldin ist in der Kunstwelt eine Rebellin. Ihre Fotografien widmen sich Themen wie Sexualität, Sucht und Tod und stellen Definitionen von Geschlecht und Normalität in Frage. Wegen einer Operation erhält sie Schmerzmittel – und wird davon abhängig. Sie schafft den Ausstieg, doch für Unzählige führt die Sucht zum Tod. Seither kämpft sie gegen die Sackler-Dynastie, die ein grosses Kunstmäzenatentum betreibt.

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7 Minuti

16. April 2026, 20:15 Uhr

Regie: Michele Placido, Drama, Italien 2016, I/d, 88 Min.

Die Besitzer einer italienischen Textilfabrik verkaufen die Mehrheit ihrer Anteile an einen Konzern. Augenscheinlich sollen keine Arbeiter:innen entlassen werden. Doch der Vertrag, den die neuen Besitzer dem Betriebsrat vorlegen, beinhaltet eine kleine Klausel: die Mittagspause soll verkürzt werden. Elf Frauen müssen als Vertreterinnen ihrer Kolleg:innen entscheiden, ob sie die Klausel annehmen sollen oder nicht. Die Debatte wird hitzig, und ihre Geschichten, Hoffnungen und Erinnerungen treten zu Tage. Basierend auf einer wahren Geschichte, stehen die Arbeiterinnen für ihre Rechte ein.

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Tampopo

7. Mai 2026, 20:15 Uhr

Regie: Juzio Itami, Komödie / Western, Japan 1985, 114 Min.

Zwei Möchtegern-Cowboys helfen einer talentlosen Köchin namens Tampopo (Pusteblume) bei der Suche nach dem besten Ramen-Rezept Japans. Sie machen daraus eine Kunstform. Von der Brühe bis zu den Toppings darf nichts schiefgehen, sonst verliert das Gericht seine Harmonie. Zwischen intensiven Koch-Sessions besuchen sie Restaurants und befragen andere Köche, während köstliche Eskapaden eines anonymen Gangsters die Haupthandlung mehrfach durchkreuzen.
Ein episodisch angelegter Film um die Themen Essen und Eros (heute Food-Porn?), der verschiedene Filmgattungen zu einer Einheit verschmilzt.

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I love you, I leave you

21. Mai 2026, 20:15 Uhr

Regie: Moris Freiburghaus, Dokumentation, Schweiz 2025, 93 Min.

Der Musiker Dino Brandão hat eine bipolare Störung; als er nach Angola reist, ins Heimatland seines Vaters, wird eine manische Episode ausgelöst. Zurück in der Schweiz, lässt er sich von seinem langjährigen Freund in dieser Phase filmisch begleiten. Mal ist er auf Wolke Sieben: «Es ist so verdammt schön.» Mal meint er, alle würden sich gegen ihn verbünden. Er wirkt enthemmt, redet wirr, randaliert. Schliesslich wird er in die Klinik zwangseingewiesen.
Dem Regisseur gelingt ein zutiefst persönlicher Dokumentarfilm, der zeigt, wie zehrend die Krankheit für die Betroffenen, aber auch die Angehörigen ist.

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Die Theorie von Allem

4. Juni 2026, 20:15 Uhr

Regie: Timm Kröger, Thriller, Deutschland 2022, D, 119 Min.

1962. Johannes Leinert reist mit seinem Doktorvater zu einem physikalischen Kongress ins Hotel Esplanade in den Schweizer Alpen.
Doch dann sorgen bizarre Wolkenformationen, eine rätselhafte Pianistin, ein nicht eintreffender Redner über Quantenmechanik und ein toter Physiker für Aufregung.
«Die Theorie von Allem» beginnt als perfekte Hommage an den Film Noir, angesiedelt in den Schweizer Alpen, mischt nach und nach einige klassische Hitchcock-Thriller-Elemente bei, bevor uns der Film schliesslich wie ein schwer fassbarer Tarkowski-Traum entgleitet.

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Adiós Buenos Aires

18. Juni 2026, 20:15 Uhr

Regie: German Kral, Komödie, Deutschland 2022, Es/d, 94 Min.

Julio, Besitzer eines kleinen Schuhladens in Buenos Aires, sieht angesichts der allgegenwärtigen Wirtschaftskrise und des politischen Chaos keinen anderen Ausweg, als mit seiner Tochter Paula und seiner Mutter Dorothea nach Deutschland auszuwandern – doch ganz so leicht kommt er der Stadt nicht davon. Nachdem das Schicksal eine unerwartete Wendung nimmt und auch sein Tangoorchester fast zu altem Glanz zurückfindet, muss er sich entscheiden, ob er klein bei- und aufgibt.
Das Spielfilmdebüt wurde von den tragischen Geschehnissen, die Ende 2001 Argentinien erschüttert haben, inspiriert.

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Ich will alles. Hildegard Knef

2. Juli 2026, 20:15 Uhr

Regie: Luzia Schmid, Dokumentation, Deutschland 2025, D, 98 Min.

Hildegard Knef war Schauspielerin in deutschen Nachkriegsfilmen und Musicaldarstellerin am Broadway, Autorin und Sängerin und über sechs Jahrzehnte als Person in den öffentlichen Medien präsent. Ihre Chansons erzählen von ihrem Lieblingsthema: erfolgreich zu sein, zu scheitern und sich immer wieder neu zu erfinden und dabei nie ein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Der Film zeigt anhand von Archivaufnahmen sowie von Interviews mit Angehörigen die Biografie einer hochbegabten, ehrgeizigen, lakonisch-scharfsinnigen Frau, die der Welt vorführte, wie man Ruhm und Niederlagen überlebt.

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