Purple Rain

03. September 2026, 20:15 Uhr

Sedimente

17. September 2026, 20:15 Uhr

Extrawurst

01. Oktober 2026, 20:15 Uhr

À peine j'ouvre les yeux

15. Oktober 2026, 20:15 Uhr

Un simple accident

05. November 2026, 20:15 Uhr

Santosh

19. November 2026, 20:15 Uhr

The Missile

03. Dezember 2026, 20:15 Uhr

Latcho Drom

17. Dezember 2026, 20:15 Uhr

Memoir of a Snail

7. Januar 2027, 20:15 Uhr

The legend of Kaspar Hauser

21. Januar 2026, 20:15 Uhr

Purple Rain Sedimente Extrawurst À peine j'ouvre les yeux Un simple accident Santosh The Missile Latcho Drom Memoir of a Snail The legend of Kaspar Hauser

Programm

Purple Rain

03. September 2026, 20:15 Uhr

Regie: Albert Magnoli, USA 1984, Musik-Drama E/d, 107 Min.

«Purple Rain» ist nicht nur ein grossartiger Song, sondern auch ein Film, in dem sich Prince mit der Beziehung zu seinen Eltern und seiner Herkunft auseinandersetzt. Um dem von Gewalt geprägten Alltag zu Hause und seiner eigenen Verzweiflung zu entkommen, verwandelt «The Kid» den Keller seines Elternhauses in eine schützende Umgebung, die er kontrollieren kann. Dort schreibt er seine Musik, mit welcher er es schafft, all das auszudrücken, was er nicht in Worte zu fassen vermag. Nach und nach gelingt es ihm, mit seiner Wut und Verletzlichkeit umzugehen.

Mehr Infos zum Film gibt es hier

Sedimente

17. September 2026, 20:15 Uhr

Regie: Laura Coppens, Deutschland 2025, Dokumentation D, 81 Min.

Die Filmemacherin und Sozialanthropologin folgt den Spuren ihrer Familie indem sie mit ihrem Grossvater über mehrere Jahre hinweg Gespräche führt. Aus Angst vor dem Gedächtnisverlust möchte er das Schweigen überwinden und begibt sich in Erinnerung auf die Reise durch Epochen der deutschen Geschichte – den Nationalsozialismus, die DDR und die Nachwendezeit. Sedimente, Ablagerungen der Vergangenheit, ist ein sensibler Film über Erinnern, Vergessen und persönliche Verantwortung, der sich einfachen Urteilen verweigert.

Mehr Infos zum Film gibt es hier

Extrawurst

01. Oktober 2026, 20:15 Uhr

Regie: Marcus H. Rosenmüller Deutschland 2025, Komödie D, 98 Min.

In einem Tennisclub irgendwo in der deutschen Provinz steht das alljährliche Sommerfest an. Die Mitgliederversammlung, stramm geleitet von Heribert, verläuft wie immer reibungslos. Als auch noch die Anschaffung eines neuen Grills beschlossen werden soll, meldet sich jedoch Melanie zu Wort. Sie schlägt vor, einen zweiten Grill zu organisieren: aus Rücksicht auf ihren Tennispartner Erol, das einzige muslimische Mitglied des Clubs. Die gut gemeinte Idee löst unerwartete Unruhe aus, bei der Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, Sozis und Hardliner frontal aufeinanderprallen.

Mehr Infos zum Film gibt es hier

À peine j'ouvre les yeux

15. Oktober 2026, 20:15 Uhr

Regie: Leila Bouzid, Tunesien 2015, Drama Arabisch / d, 102 Min.

Tunis kurz vor der Zeit, die oft als Arabischer Frühling bezeichnet wird. Farah ist gerade mal 18, hat ihr Abitur gemacht, und die Familie stellt sie sich bereits als Ärztin vor. Sie möchte jedoch weiterhin in ihrer Rock-Band singen und rebelliert mit politischen Texten gegen die einengende Gesellschaft. Die tunesische Regisseurin erzählt die Geschichte einer jungen Rebellin mit Feingefühl und geteilter Lust am Aufbruch und Ausbruch. Jede Gesellschaft muss sich verändern, wenn sie vorwärtskommen will.

Mehr Infos zum Film gibt es hier

Un simple accident

05. November 2026, 20:15 Uhr

Regie: Jafar Panahi, Iran 2025, Thriller / Krimi Persisch / d, 103 Min.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen ehemalige Gefängnisinsassen des iranischen Regimes, die zufällig auf ihren mutmasslichen Peiniger treffen. Das spontan zusammengestellte Tribunal muss sich mit Fragen von Rache und Gerechtigkeit auseinandersetzen, wobei die einzelnen der fünf Mitglieder sehr unterschiedlich mit der Situation umgehen.
Regisseur Jafar Panahi war selbst im Iran inhaftiert und zu einem Berufsverbot verurteilt. Sein Film ist eine sehr deutliche Kritik an den Methoden des Gottesstaates und seiner Schergen.

Mehr Infos zum Film gibt es hier

Santosh

19. November 2026, 20:15 Uhr

Regie: Sandhya Suri, UK 2024, Drama Hindi / d, 128 Min

Der Witwe Santosh wird durch ein regionales indisches Gesetz der Posten ihres gestorbenen Man-nes, eines Polizisten, übertragen. Sie will seinem Andenken als aufrechter Mensch gerecht werden. Unterstützt wird sie von ihrer Vorgesetzten, einer resoluten Frau mit feministischer Haltung, die sich in einer Männerwelt durchgesetzt hat, in der das Kastensystem den Ton angibt. Alles gerät ins Wanken, als Santosh den Fall eines toten Mädchens übernimmt – eine Dalit, eine «Unberührbare», deren Leiche in einem Brunnen gefunden wird. Der Mord konfrontiert Santosh mit der Gewalt gegenüber Frauen und mit der grausamen Realität einer Gesellschaft, in der Herkunft, Geschlecht und Klasse über Wert und Würde entscheiden.

Mehr Infos zum Film gibt es hier

The Missile

03. Dezember 2026, 20:15 Uhr

Regie: Miia Tervo, Finnland 2015, Komödie Finnisch / d, 110 Min.

Die alleinerziehende Mutter Nina demoliert aus Versehen das Fenster der «Lappland News». Den Schaden darf sie mit selbstgeschriebenen Artikeln wieder ausgleichen, die aber bitte-schön heiter sein sollen. Nina glaubt jedoch, an einer grossen Story dran zu sein, die sich verdichtet, als finnische Verteidigungskräfte in dem Dörfchen anrücken.
Das düstere Komödiendrama ist von realen Ereignissen aus dem Jahr 1984 inspiriert. Der Film betrachtet die Grenzen des Staates wie auch die absurde Melancholie des Nordens.

Mehr Infos zum Film gibt es hier

Latcho Drom

17. Dezember 2026, 20:15 Uhr

Regie: Tony Gatlif, Frankreich 1993, Musik-Dokumentarfilm F, 103 Min.

«Latcho Drom» bedeutet auf Romani so viel wie «Gute Reise». Der Film erzählt in acht Sequenzen von der Reise der Roma, also ihrer mutmasslichen Migration von Indien bis nach Nordafrika und Europa, und basiert auf dem geläufigen Herkunftsmythos der Roma. Die filmische Reise beginnt in der Thar-Wüste im Nordwesten Indiens und führt durch Ägypten, die Türkei, Rumänien, Ungarn, die Slowakei und Frankreich, bis sie in Spanien endet. Obwohl ein Dokumentarfilm, wird in «Latcho Drom» fast nicht gesprochen – der Film verlässt sich ganz auf die omnipräsente Musik, den Gesang und die Bilder, um Emotionen zu vermitteln und die Geschichte der Roma zu erzählen.

Mehr Infos zum Film gibt es hier

Memoir of a Snail

7. Januar 2027, 20:15 Uhr

Regie: Adam Elliot, Australien 2024, Animation E / d, 91 Min.

Ein zutiefst menschlicher Animationsfilm mit Knetfiguren. Grace wird von ihrem Zwillingsbruder Gilbert getrennt. Für das Mädchen ist die Trennung ein traumatisches Erlebnis, aus dem heraus sie eine tiefe Einsamkeit entwickelt und eine ungewöhnliche Eigenschaft: sie fängt an, Schnecken zu sammeln. Grace lebt bei dem kinderlosen Paar Ian und Narelle. Gilbert hingegen wurde von einer streng religiösen Familie adoptiert; er versinkt in Depressionen und Wut. Die beiden Kinder bleiben miteinander in Kontakt und versprechen sich, so schnell wie möglich wieder zueinander zu finden.

Mehr Infos zum Film gibt es hier

The legend of Kaspar Hauser

21. Januar 2026, 20:15 Uhr

Regie: Davide Manuli, Italien 2012, Drama I , E / d, 95 Min.

Film oder Rave? Eintönig oder genial?
Kaspar Hauser wird, gekleidet in Trainingsanzug und mit Kopfhörern, an einer fast menschenleeren Insel angespült. Dort wird er von «The Sheriff», einem DJ, zum Messias gesalbt. Die Herzogin sieht in dem blonden Jugendlichen eine Bedrohung und schickt «The Pusher» los, um die Situation zu klären. Die Erzählung entfaltet sich in prägnanten Kapiteln, die jeweils als eine einzige, lange Einstellung präsentiert werden und minimale Dialoge enthalten.
Die surreale Adaption wird von der Musik von Vitalic vorwärtsgetrieben.

Mehr Infos zum Film gibt es hier

Mit freundlicher Unterstützung von

Kultino zeigt seine Filme bei

Kulturlinks

Kulturlinks